Dienstag, 24. Mai 2016

(4) Interview Serie - das Probenähteam stellt sich vor: Marion von Bunte Boote


Endlich hab ich Zeit gefunden, euch den vierten Teil der Interview-Reihe präsentieren zu können! 
Marion von Bunte Boote ist eine der wenigen Näherinnen, die ich schon vor einigen Jahren persönlich kennen lernen durfte. Sie war von Anfang an in meinem Team dabei und hat ihren ganz eigenen Stil, der mich immer wieder begeistert...  Danke liebe Marion, dass Du mich immer wieder so toll unterstützt!



Wer bist Du?

Mein Name ist Marion, ich bin 35 Jahre jung und komme aus dem schönen Bayern. Ich nähe für meine ganze Familie, meine beiden Mädels (6 und 10 Jahre), meinen Mann, natürlich mich und seit Anfangs diesen Jahres habe ich auch ein Kleingewerbe angemeldet und verkaufe auch einen Teil meiner genähten Sachen.



Wie heißt Dein Blog und wie bist Du auf den Namen Deines Blogs gekommen?
Mein Blog heißt „Bunte Boote“.  Als ich damals 2010 meinen Blog ins Leben gerufen habe, waren meine Kinder noch sehr klein und alles, was ich genäht habe, sehr bunt. Mir war klar, dass „bunt“ mit in den Namen muss. Dann ist es so, dass ich begeisterte Motorbootfahrerin bin. Seit ich denken kann, habe ich mit meinen Eltern Urlaub mit Boot gemacht. Das Gefühl von Freiheit und Glück wenn man bei glattem Wasser übers Meer gleitet, ist für mich durch nichts zu ersetzen.  So kam es zum Namen „BunteBoote“.



An wen richtet sich Dein Blog und was erwartet den Leser auf Deiner Seite?

In meinem Blog geht es fast ausschließlich ums Nähen. Es gibt hauptsächlich Genähtes nach den Schnittmustern von Farbenmix und ki-ba-doo, für Kinder, Frauen und Männer. Inzwischen nähe ich auch sehr gerne Taschen und Geldbeutel... das war am Anfang meiner Nähkarriere so gar nicht meinesJ Außerdem stelle ich meistens die neuen Schnittmuster von bienvenido colorido und ki-ba-doo vor.

Wie bist Du zum Nähen gekommen?

Ich habe 2009 in einem Secondhandladen selbstgenähte gebrauchte Kindermode gekauft.  Kurz darauf war dann noch ein Artikel in der Eltern-Zeitung, in dem damals Glitzerblume, creative4kids und Nähkiste by Sabine vorgestellt wurden. Ich war so von den Sachen und den Artikeln beeindruckt, dass ich mir dachte, „das kannst du auch“. So bin ich auf Farbenmix gekommen und habe mir mein erstes Schnittmuster gekauft. Seitdem bin ich dem Nähvirus verfallen und kann nicht mehr aufhörenJ



Wie sieht Dein Nähreich aus? Mit welchen Maschinen arbeitest Du?

Mein Nähbereich besteht zum einen aus meinem Nähplatz im 1. OG. Dort stehen meine Brother innovis 350 und meine Bernina 1150MDA. Mehr Maschinen besitze ich nicht. Nähmaschine und Overlock sind für mich absolut ausreichend. Allerdings liebäugle ich schon sehr mit einem Plotter, der wird also demnächst noch einziehen. Meine Stoffe lagere ich in einem extra Raum im DG. Dort gehe ich auch zum Zuschneiden hin.
Was ist dein absolutes Must-Have (Näh-) tool?
Tja, das leider der Nahttrenner. Ohne den geht es gar nicht...etwas peinlich, oder? Aber irgendwie bin ich teilweise sehr perfektionistisch und da wird lieber einmal mehr getrennt.




Woher nimmst Du Deine Inspiration?
Das ist schnell beantwortet. Aus dem Netz. Allerdings bin ich inzwischen schon soweit, dass es mir teilweise zu viel Input ist und ich einfach nach meinem Gefühl nähe. Ich brauche nicht viel Inspiration. Zu viel Inspiration macht die eigene Kreativität kaputt. Ich sehe oft einen Stoff und weiß sofort, was ich daraus nähen möchte.

Verrätst Du uns Deine Lieblingsblogs?
Nach wie vor creative4kids, lilalotta, frau liebstes, hochhausfürhasen, raxn und natürlich bienvenido colorido.



Wie bist Du Probenäherin für bienvenido colorido geworden?

Da ich Nelli schon ein paar Mal persönlich getroffen habe, hat sie mich damals bei der Tasche Pepita (die nähe ich immer noch gerneJ) gefragt, ob ich mit nähen möchte und seitdem bin ich im Probenähteam dabei.

Was sicher alle brennend interessiert: wie nervig ist Probenähen wirklich? :)
Das nervige am Probenähen ist ja, dass der Schnitt oft nicht richtig passt. Darum gibt es  das Probenähen. Ich hab schon oft verschiedene Versionen von einem Schnitt genäht. Da muss man dann jedes Mal wieder drucken, kleben, abpausen, zuschneiden... Das ist manchmal sehr zeitaufwendig und auch ärgerlich, wen man schönen Stoff und Zeit investiert hat und dann passt es nicht. Das muss man schon wollen. Trotzdem bin ich sehr gerne dabei und macht es mir Spaß, sonst würde ich es auch nicht machenJ .





Was ist für Dich nähtechnisch ein absolutes No-Go?

Ein absolutes No-Go, ist etwas von jemand anderem abkupfern. Immer mehr Schnittmusterherstellerinnen bringen sehr ähnliche Schnitte raus. Klar, es gibt schon viel und keiner kann das Rad neu erfinden, aber manche Sachen ähneln sich schon sehr. Und bei manchen Damen gibt es schon häufig Schnitte, die anderen sehr ähneln. Außerdem finde ich die sogenannten Lizenzstoffe und den Hype darum ganz schrecklich. Jetzt dürfen sie ja nicht mal mehr gezeigt werden... Wo ist denn da Individualität? Ich nähe doch, um was anderes zu haben wie der Mainstream und nicht um so rum zu laufen wie alle anderen.




Und zu guter Letzt Dein ultimativer Tipp für ambitionierte NähanfängerInnen?


Mit einer bebilderten Nähanleitung geht alles. Ich habe mir fast alles mit den Farbenmix-Anleitungen beigebracht und nur Übung macht den Meister! Also ran die Maschine und los geht`s!




Danke, liebe Marion, dass Du Dir Zeit für dieses Interview genommen hast :)




Ich wünsch euch einen schönen Tag! Liebe Grüße,


Nelli

Donnerstag, 12. Mai 2016

Rosita!



Zur Feier der ersten Papier-Schnittmuster nach meinen eBooks musste ich natürlich auch wieder ein paar bewährte Teile nähen. ROSITA gehört nach wie vor zu meinen absoluten Favoriten und das nicht nur weil es mein eigener Schnitt ist. Ich finde das Shirt sieht  richtig süß aus, ist auch für größere Mädels einfach ein toller Schnitt...

Dieses Shirt war ein Geburtstagsgeschenk für eine von Rosas Freundinnen und weil ich die Splish-Splashs noch nicht weggeräumt hatte, kam der mintfarbene Jersey gleich nochmal an die Reihe:








Hier hab ich die weitere Blusenversion in Größe 158 aus Jersey genäht und zur Tunika verlägert, perfekt für etwas kräftigere Kinder: lässt viel Bewegungsfreiheit und sieht dabei richtig schick aus.



Ich wünsch euch einen schönen Tag! Hier regnet es seit einer Woche durchgehend, sowas ist man ja gar nicht gewohnt vom spanischen Mai :) 
Liebe Grüße,


Nelli

Donnerstag, 28. April 2016

Basic-Noelia


Hin und wieder macht es auch Spass ein Shirt ohne viel Schnick-Schnack zu nähen, besonders wenn man schnell ein simples, aber trotzdem schickes Teil braucht...
Genau diese Kriterien erfüllt meine neue NOELIA, ganz simple, ohne den Mittelstreifen genäht, war sie in einer halben Stunde fertig. Durch den weich-fallenden Glitzerstoff macht das Shirt trotzdem ganz schön was her:









Und damit auf zu RUMS!



Habt einen schönen Tag :)

Nell